Informationen

► Waldschutz
Bedingt durch den trockenen Sommer 2015 ist anzunehmen, dass der Borkenkäferbefall weiter ansteigen wird.. Da die Fichten durch die Trockenheit geschwächt und gestresst sind, steigt auch das Befallsrisiko. Da bereits im Sommer 2015 vermehrt Borkenkäfer beobachtet wurden, ist es wichtig, in diesem Frühling die Augen offen zu halten und befallene Bäume sofort zu melden und auf zu rüsten. 
► Verbrennen von Ästen
Grüne Waldabfälle dürfen grundsätzlich nicht verbrannt werden. Dieses Verbot stützt sich auf die Eidg. Luftreinhalte-Verordnung. Nur trockene, natürliche Waldabfälle dürfen verbrannt werden, falls dabei nur wenig Rauch entsteht. In der Zeit vom 1. November bis 31. März ist gemäss kantonaler Umweltschutzverordnung das Feuern ausserhalb von Anlagen  bis 1200 m. ü. M. generell nicht gestattet (ohne Ausnahmen).
► Pflege von Waldrändern
Waldränder brauchen Pflege. Sie werden sonst gleichförmig oder wachsen ins offene Land. Unter bestimmten Umständen ist es möglich, solche Projekte finanziell zu unterstützen. Jedoch sind die Anforderungen für solche Förderprojekte sehr hoch und in unserer Gegend nur schwer zu erfüllen. Dennoch zeigen wir Ihnen gerne die Möglichkeiten und Grenzen solcher Projekte auf. 
► Holzvermarktung durch die WgoE
Rundholzabnehmer
Wir sind darin bestrebt, regionale Sägereien mit dem Holz zu beliefern, welches sie für ihre Produkte benötigen. Da die Preise der gleichen Qualität und Dimension von Werk zu Werk sehr stak variieren können, ist es sehr wichtig, dass das Holz exakt aussortiert wird.
Einmessen, Logistik, Abrechnung
Ein Grossteil der Holzmenge wird heute in den Werken elektronisch vermessen. Durch uns werden nur noch wenige Sortimente eingemessen, da die Kosten dafür meist höher sind, als ein möglich Preisgewinn. 
Um Leerfahrten der Transporteure zu minimieren, werden die Abtransporte des Holzes durch uns organisiert und koordiniert. 
Die Abrchnung des abgeführten Holzes wird durch die WgoE laufend durchgeführt. Beim Rundholz wird Ihnen das Holzgeld in der Regel innert 40 Tagen nach erhalten der Holzmasse ausbezahlt. 
► Aktueller Holzmarkt
​Zum Beginn der Holzschlagsaisen 2016/17 war das Rundholz von den Sägereien sehr gesucht. Durch das optimale Wetter konnte anfangs Winter bereits viel Holz gerückt und auch abgeführt werden.
Stagnierender Preis
Trotz der hohen Nachfrage nach Rundholz bleibt der Holzpreis auf dem selben Niveu wie im Winter 2015/16. Eine erhöhung der Rundholzpreise würde auch eine Erhöhung der Schnittwaren bedeuten. Dadurch würde das schweizer Holz jedoch noch mehr an Konkurrenzfähigkeit einbüssen, was wiederum zu einer geringeren Nachfrage an Rundholz führt.
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Aktueller Bericht der Holzmarktkommission vom 08.06.2017

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Aktueller Bericht der Holzmarktkommission vom 17.10.2017

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Stammholz
Die einheimischen Säger haben meist noch hohe Vorräte an Rundholz und daher zurzeit einen geringeren Bedarf an Frischholz als in anderen Jahren um diese Zeit. Weiter wird auch der Jahresbedarf etwas tiefer liegen als in den Vorjahren. 
Solange der Kurs EUR-CHF nicht mindestens 1.10 beträgt, werden Exporte kaum möglich, bzw preislich unattraktiv bleiben.
Industrieholz
Obwohl alle Werke gut ausgelastet sind, ist der Bedarf an Frischholz tiefer als sonst, da die Lager noch gut Versorgt sind.
► Aktuelle Situation / Bedarf 
Seit dem Winter 2013/14 betreibt die Waldgenossenschaft oberes Entlebuch die Schnitzelheizungen im BBZN Schüpfheim und in Marbach. Dadurch können wir die anfallenden Hackschnitzel mit möglichst kurzen Transportwegen einfüllen. Da die Menge an Schnitzelholz immer noch ansteigend ist, beraten wir Sie gerne über die Möglichekeiten neuer Heizverbünde mit Schnitzelholz.
Bedingt durch den kalten Dezember und Januar wurde bereits eine rechte Menge an Energieholz gebraucht. Gleichzeitig konnte aber auch viel Holz gerüstet und gerückt werden. Dadurch sind wir zur Zeit gut mit Hackholz versorgt.

Wer jetzt noch grössere Mengen Hackholz anmeldet, darf nicht davon ausgehen, dass das Holz sofort gehackt wird. Wenn die Möglichtkeit besteht, sollte das Holz an Orten gelagert werden, wo es unter Umständen über den Sommer bleiben kann. Die WgoE zahlt als Gegenleistung einen Sommerlager - Bonus von 2.- Fr./Sm3.

Um unseren Mitgliedern in dieser Situation gerecht zu werden, können wir zur Zeit nur noch Hackholz von Mitgliedern der WgoE annehmen. 

► Hackholz Sortimente
Das Hackholz wird in der Regel beim Hacken durch den Hackerführer in die entsprechenden Sortimente eingeteilt. Es gibt folgende Hackholzsortimente:
- Laubholz Ganzbaum
- Laubholz Krone
- Laubholz Asthaufen
- Erlen / Wyden / Hasel / Weichhölzer
- Nadelholz Ganzbaum
- Nadelholz Krone
- Nadelholz Asthaufen
- Prozessorhaufen

Wenn z.B ganze Erlen, Haselsträucher usw. in einem Hackholzhaufen sind, werden diese dem Sortiment "Erlen / Wyden / Hasel / Weichhölzer" zugeordnet, auch wenn das ganze Bäume sind. Das ist so, weil diese Holzarten pro m³ weniger Energie liefern und mehr Asche ergeben als z.B. bei Buche.
► Presseberichte
12.01.2016 / Tagesschau
«Holz ist im Trend an der «Swissbau»
In Basel wurde heute die «Swissbau» eröffnet, die grösste Baumesse der Schweiz. Dort zeigt sich, dass auf dem Bau das Holz wiederentdeckt wird.
03.11.2015 / 10vor10
«Architektonische Highlights in den Bergen»
Viele Menschen zieht es momentan wegen dem Hochnebel in die Berge. Davon wollen die Bergbahnen profitieren. Sie investieren deshalb rege in neue Gipfelgebäude. Diese sollen nicht nur funktionieren, sondern auch gut aussehen.​ Weiterlesen
07.05.2015 / Wochen - Zeitung
«Wer einen lebendigen Wald will, muss auch hiesiges Holz wollen»
Tiefe Holzpreise wegen des Eurokurses, Wildverbiss und organisatorische Probleme: Ruedi Gerber hat als neuer Präsident des Verbands Luzerner Waldeigentümer einiges zu tun.​ Weiterlesen
► Medienmitteilungen
18.09.2015
Erfreuliche Entscheide zum neuen Waldgesetz 
Waldwirtschaft Schweiz, der Dachverband der Waldeigentümer, freut sich über das politische Bekenntnis zum Schweizer Wald und zum Schweizer Holz. Weiterlesen
03.09.2015
Mangelnde Erschliessung führt zu Überalterung der Wälder
Grosse Schweizer Waldgebiete werden nicht mehr bewirtschaftet, weil Zufahrtswege saniert werden müssen oder fehlen.​ Weiterlesen
► Dauerprojekt Schutzwaldpflege Farnere (laufend)
Das Projekt
Der Wald an der Farnere, welcher als besonderer Schutzwald (BSW) ausgeschieden ist, schützt verschiedene Objekte. Das sind z.B das Gebiet Chlusen sowie diverse Einzelliegenschaften und die Verbindungsstrasse ins Finishüttegebiet der
Gemeinde Schüpfheim. Weiter schützt er die Stromversorgung und die Hauptstrasse zwischen Schüpfheim und Flühli. 
Da der Wald sehr schlecht erschlossen ist und einen grossen Pflegerückstand aufweisst, wurde im Jahr 2011 beschlossen diesen Waldkomplex über mehrere Jahre hinweg systematisch zu Pflegen (Planungszeitraum bis ins Jahr 2025!), damit er die Schutzleistungen gegen Steinschlag, Rutschungen und Murgang weiterhin erfüllen kann.
Die Fläche
Das Projekt umfasst ein Fläche von 127ha. Diese Fläche ist in 132 Parzellen und auf 57 verschiedene Waldeigentümer aufgeteilt. Das ergibt eine durchschnittliche Parzellengrösse von unter einer Hektare. 90% der Waldfläche ist im Besitz von Privatpersonen. Die restlichen 10% ist Eigentum von Kooperationen und Gemeinde.
Die Massnahmen / Ernteverfahren
Um den Bestand möglichst schonen zu Pflegen, sind sanfte Eingriffe nötig, um den Wald nicht all zu stark zu schwächen. Um die Nachhaltigkeit der Ersteingriffe zu gewährleisten sind in Abständen von +/- 25 Jahren Folgeeingriffe geplant.
Zum grössten Teil wird die Fläche mit Seilkranuntserstützung Bewirtschaftet. Wo nur sehr geringe Holzmengen anfallen, ist der Helikopter das Transportmittel erster Wahl. Bei den Seilbahnen wird je nach Situation entschieden, ob es sinnvoll ist, das Holz im Bestand oder erst unten auf dem Lagerplatz zu entasten.
Die Finanzierung
Eingriffe in Schutzwälder werde von Bund und Kanton finaziell unterstützt. Da die Pflege in einem solchen Gebiet nicht kostendeckend ausgeführt werden kann, werden die Waldeigentümer mit einer Flächenpauschale entschädigt. Den Fehlbetrag wird zu 80% von Bund und Kanton gedeckt, die restlichen 20% werden von der Einwohnergemeinde Schüpfheim übernommen. 
► Projekte in Aussicht / Planung
Laufend sind wir daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen und zu realisieren. Hier eine kurze auflistung einiger Projekte, welche wir zur Zeit am bearbeiten sind:
  • Erschliessung Dümelwald
  • Erschliessung Brandchnubel
  • SWP Steinibach / Flühli